Bullet Journal | Lifestyle

Bullet Journal Setup: How to

Januar 19, 2018
Loading Likes...

Hallo alle zusammen,
auch in diesem Jahr habe ich mich wieder dazu entschieden, ein Bullet Journal zu führen und damit mein fünftes Journal gestartet.

Dieses möchte ich euch heute vorstellen und euch Inspirationen geben, wie ihr eure eigenen BJ’s gestalten könntet.

Des Weiteren möchte ich euch in zwei weiteren Beiträgen Pro und Contra des Bullet Journalings vorstellen und einen Vergleich meiner alten Kalender mit dem aktuellen zeigen. Daran kann man sehr gut sehen, wie man sich selbst entwickelt hat, aber auch welche Seiten und Methoden Sinn machen und welche weniger.

Der Beitrag heute wird etwas ausführlicher, aber ich wollte alle wichtigen Dinge unterbringen, die es meiner Meinung nach in einem Bullet Journal braucht. Außerdem habe ich noch ein paar Ideen für weitere Seiten und Listen, die ihr nach Bedarf hinzufügen könntet.

Ich hoffe ihr seid neugierig auf diese neue Mini-Reihe und wenn ihr Fragen habt, scheut euch nicht, diese zu stellen 🙂

IMG_1380b1

Als Material eignet sich jedes Notizbuch und jeder Stift. Da sind natürlich nach oben hin keine Grenzen gesetzt.
Ich selbst verwende von Beginn an ein Leuchtturm 1918 Notizbuch mit punktkarierter Einteilung. Allerdings sind diese nicht gerade günstig und daher würde ich für den Einstieg vielleicht erst einmal ein einfaches, kariertes oder blanko Buch nehmen.

IMG_1376b1

Dieses Jahr lautet einer meiner Vorsätze, endlich wieder kreativ zu sein und dies versuche ich direkt in meinem Bullet Journal umzusetzen. Daher habe ich bereits sehr viele Dinge eingeklebt und Seiten gestaltet. Dies ist jedoch kein Muss und sollte nicht die Funktionalität eures Journals einschränken. Es ist und bleibt ein Kalender, der euch helfen soll, eure Aufgaben stets aktuell vor Augen zu haben und euch immer wieder damit auseinanderzusetzen.

IMG_1368b1

Im Groben habe ich meinen ersten Teil des Kalenders wie folgt aufgebaut:

  • Eine Titelseite für das Jahr 2018
  • Eine Jahresübersicht mit ausreichend Platz zum Planen
  • Meine Vorsätze mit Quartalen des Jahres
  • Statistiken für Blog und Co.
  • Literarische Vorhaben und Challenges
  • Sparbuch-Plan und Tracker
  • Geschenkideen und Wunschliste
  • Eine Reflexion des vergangengen Jahres

IMG_1366b1

Ihr müsst natürlich nicht alle dieser Punkte übernehmen, aber ich würde euch empfehlen, eine Jahresübersicht einzubauen, auf die ihr das ganze Jahr über ausreichend zugreifen könnt. Da ihr die Monate normalerweise erst dann plant, wenn sie anstehen, ist dies eure einzige Möglichkeit langfristige Termine einzuplanen.

IMG_1365b1

Außerdem finde ich es immer wieder hilfreich, meine Vorsätze und Ziele aufzuschreiben. Dabei unterscheide ich tatsächlich zwischen Dingen, die ich erreichen möchte und Zielen, die ich erreichen muss. Damit diese nicht im alljährlichen Trubel untergehen, empfehle ich euch eine Aufteilung in die Quartale des Jahres. Dort könnt ihr die einzelnen Vorhaben kleinschrittig hineinschreiben und habt nicht immer alles auf einmal zu erledigen- denn das kann ganz schön erdrückend wirken.
Zugleich helfen die Quartalsziele eine realistische Einschätzung zu machen, wann und ob ein Vorhaben wirklich geeignet ist, um es in diesem Jahr umzusetzen.

IMG_1362b1

In meiner monatlichen Übersicht habe ich derzeit folgende Seiten integriert:

  • Titelseite des Monats
  • Kalender und To-Do-Liste
  • Budget-Planung und Ausgaben
  • Journaling-Seiten
  • Wochen- und Tagesplanung

IMG_1374b1

Bis auf die Journaling-Seiten würde ich euch hier alles empfehlen. Das Budget ist jetzt auch nicht zwingend notwendig, aber es kann nie schaden, seine Finanzen im Überblick zu haben.

Bei der Kalenderübersicht müsst ihr einfach für euch entscheiden, was ihr braucht und für euch funktioniert. Ich hatte früher immer eine Doppelseite für den Kalender geplant, aber es dann nie verwendet. Nun habe ich eine Seite für den Kalender und auf der zweiten Seite daneben befinden sich meine To Do’s für den Monat. Seit ich diese Einteilung habe, verwende ich den Kalender auch wieder öfter und habe stets Termine und Aufgaben zugleich im Blick.

IMG_1373b1

Die Wochen- und Tagesplanung solltet ihr auch einfach ein wenig austesten, um das passende System für euch zu finden. Das schöne am Bullet Journal ist ja eben diese Flexibilität, sodass ihr es stets an eure Situation anpassen könnt. Habt ihr beispielsweise Ferien, braucht ihr vielleicht nur ganz wenig Platz zur Planung und während der Schule viel mehr.
Für mich persönlich habe ich eine Doppelseite eingeteilt, auf der links oben die Termine als Wochenübersicht sind. Den Rest der Seiten lasse ich offen und fülle ihn nach und nach auf, je nachdem was für Aufgaben und Termine am jeweiligen Tag anstehen.

IMG_1375b1

Ganz am Anfang hatte ich zum Beispiel nur Dailys, also die täglichen Termine. Aber hier hat mir einfach der Überblick der Woche gefehlt.
Ich kann euch auch gerne mal in einem Beitrag vorstellen, welche Wochen und Tagesplanung ich bisher genutzt habe und wie diese mir gefallen haben.

Weitere Seiten, die ihr nutzen könntet:

  • Habit Tracker (um eure täglichen Aktivitäten zu dokumentieren)
  • Blogplaner
  • Leseliste (alle gelesenen Bücher und ihre Wertung dokumentieren)
  • Mood Tracker (Eure tägliche Stimmung/ Laune dokumentieren. Eignet sich gut in Kombination mit dem Habit Tracker)
  • Sport Tracker und Wasser Tracker
  • Ernährungsplan
  • Planung von Projekten
  • Lernplan
  • Neuerscheinungen von Büchern/ Filmen
  • Want to read/ watch/ listen to
  • Geburtstagsübersicht
  • Story-Ideen
  • usw.

Hier sind euch wirklich keine Grenzen gesetzt! Das schöne am BJ ist eben auch, dass ihr jederzeit eine neue Seite hinzufügen könnt- ganz nach Notwendigkeit. Wenn ihr zum Beispiel eine Hausarbeit oder ein Buch schreiben wollt, könnt ihr hier auch alle notwendigen Schritte planen, Recherchematerial aufschreiben, Kontaktdaten sammeln, Charakterbögen aufschreiben oder einfach nur Notizen machen. Das ist alles eurer Fantasie überlassen.

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Ausprobieren und Planen <3 
Über eine kurze Rückmeldung und Anregungen würde ich mich sehr freuen.

IMG_1369b1

 

  1. Dein diesjähriges Bullet Journal ist ein Traum! Von der Gestaltung über die Schrift bis hin zu einzelnen Fotos und eingeklebten Buchseiten – so, so schön!
    Ich habe es dieses Jahr auch ausprobiert, aber als kompletter Anfänger ist meines jetzt schon relativ chaotisch, mit vielen verschiedenen Stilen und Farben… heieiei. 😀 Aber das kann ja noch werden 😉 Danke für diesen wirklich sehr hilfreichen Beitrag!
    Liebste Grüße,
    Ida

  2. Dein Bullet Journal sieht echt toll und übersichtlich aus. Ich habe mir für dieses Jahr nur ein Book Journal angelegt, da ich mir schon ein neutrales Hausaufgabenhaft angeschafft habe, was mir bisher für meine Aufgaben und Termine reicht. Deshalb würde in meinem Bullet Journal nicht viel drin stehen und das wäre schade. Doch nächstes Jahr im Sommer/Herbst fange ich an zu arbeiten und da wird bestimmt eins angelegt. Vielen Dank für deine Inspirationen. Ich wünsche dir einen schönen Samstag. ❤

  3. Ja Fineliner sind völlig ausreichend ! 🙂
    Ich würde dir nur empfehlen, vorher zu testen, ob du zb mit einem Textmarker über die Schrift gehen kannst, ohne dass sie verschmieren und ob sie schnell trocknen. Aber wenn du zb stabilo-fineliner nimmst, ist das ja gar kein Problem 🙂
    Bei dem Büchlein würde ich die Stifte dann einfach ganz hinten auf der letzten Seite testen, ob sie durch das Papier durchdrücken oder nicht 🙂 so ersparst du dir böse Überraschungen 🙂
    Ganz viel Spaß dabei!!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.