Lifestyle | Writing Friday

Writing Friday: Post von der #FBM

März 2, 2018

Hallo liebe Schreiberlinge,
auch diese Woche habe ich einen neuen Beitrag zu den Schreibthemen von Elizzy für euch. Mit dem März gibt es nun fünf neue Prompts, die ich euch unten aufgelistet habe. Ihr könnt gerne selbst teilnehmen und außerdem findet ihr alle weiteren Teilnehmer und Informationen auf Elizzy’s Blog.

  • Ferdinand Friedrich läuft im Jahr 2073 über die Frankfurter Buchmesse und schreibt von dort seiner Frau Martha eine Postkarte
  • Du lebst als Obdachloser auf der Straße. Beschreibe deinen Blick auf die Menschen, die vorbeigehen.
  • Beschreibe Gesicht und Gestik eines Menschen, den du liebst.
  • Schreibe den Anfang einer Geschichte, die mit dem Satz beginnt: Natürlich hätte man längst wissen können, dass Maja nicht die Wahrheit sagte.
  • Schreibe eine Liebeserklärung an dein erstes Fahrrad / Auto.

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Liebe Martha,
du wirst es nicht glauben: Sie haben dieses Jahr auf der Messe eine waschechte Enzyklopädie ausgestellt- mit allen Büchern! Damit haben sie fast ein gesamtes Regal gefüllt. Ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas mal live sehen würde oder dass es überhaupt noch intakte Exemplare davon gibt…
Interessant waren auch die E-Designer, man konnte sich sein eigenes Exemplar eines E-Readers designen und drucken lassen. Ich habe auch gleich für die Familie ein paar Geräte drucken lassen. Wir können sie ja an Nikolaus als kleines Extra verschenken. Ich habe erfahren, dass die Geräte früher wohl sehr teuer waren und die Menschen lieber gedruckte Bücher lasen- also so richtige Bücher auf Papier.
Dabei sind diese doch heutzutage unbezahlbar!

Nunja, ich muss mich sputen. Gleich fängt ein Holo-Panel mit vielversprechenden Autoren an. Ich bin schon so gespannt!

Liebste Grüße,
Ferdinand

Weitere Stimmen:

 

  1. Guten Morgen, dass nenn ich mal Post aus der Zukunft! Obwohl ich gerade bei der Tatsache dass es keine gedruckten Bücher mehr gibt, ziemlich weinen musste!
    Wünsche dir ein tolles Wochenende!

    1. Für mich auch eine absurde Vorstellung, aber ich habe da mal ganz nüchtern drüber nachgedacht und vielleicht gibt es auch einfach irgendwann nicht mehr genug Ressourcen, als dass man gedruckte Bücher noch rechtfertigen könnte.. Traurig, aber wer weiß…

  2. Damit sprichst du ein wichtiges Thema an – wird es in der Zukunft nur noch der gut betuchten Bürgerschicht möglich sein, sich gedruckte Bücher leisten zu können? Und wenn sich Leute wie Ferdinand nur noch E-Reader leisten können, wie würde das das Lesen selbst verändern? Aber letztendlich – ob E-Reader oder gedruckte Buchausgabe – Hauptsache, das Geschichtenerzählen an sich stirbt nicht aus. <3
    Liebste Grüße,
    Ida

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