4 Sterne | Rezensionen

Rezension: Lockwood & Co: Das grauenvolle Grab von Jonathan Stroud

Dezember 3, 2017

Hallo liebe Geisterjäger und Degenfechter,
die heutige Rezension dreht sich um den finalen Teil von Lockwood & Co: Das grauenvolle Grab von Jonathan Stroud. Vielleicht kennt ihr den Autoren ja bereits von den „Barthimäus-Büchern“.

Das Buch wurde mir freundlicherweise aus dem Bloggerportal zur Verfügung gestellt, was natürlich nicht meine Meinung beeinflusst hat.
Ich versuche die Rezension so spoilerfrei wie möglich zu halten, sodass auch neue Leser der Reihe sie gefahrlos lesen können. Ihr solltet lediglich die Inhaltsangabe überspringen und direkt zur Rezension übergehen.

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Worum geht es?

„In ihrem letzten Abenteuer begeben sich die Agenten von Lockwood & Co. auf eine lebensgefährliche Mission: Sie brechen in das mit Sprengfallen gesicherte Mausoleum ein, in dem die legendäre Agentin Marissa Fittes ruht. Doch tut sie das wirklich?
Und das ist nur eine der alles entscheidenden Fragen, deren Antwort die blutjungen Agenten ergründen müssen. Erst dann können sich Lockwood & Co. ihren Widersachern, seien sie lebendig oder aus dem Reich der Toten, in einer letzten gewaltigen Auseinandersetzung stellen. Damit ihnen dies gelingt, müssen sie sich auf die Hilfe einiger völlig unerwarteter und ungeheuer unheimlicher Verbündeter einlassen. Grusel, Gänsehaut und Grabgelächter garantiert!“ Quelle

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Meine Meinung:

Ihr kennt das sicherlich: Man wartet sehnsüchtig auf das große Finale einer Reihe, darauf dass endlich alle Rätsel gelöst werden und man endlich alles erfährt. Doch zugleich ist es auch ein wenig beängstigend zu wissen, dass die Geschichte nun endgültig enden wird und man blickt dem Abschluss mit einem lächelnden und einem weinenden Auge entgegen. Genauso ist es mir mit dem grauenvollen Grab gegangen.
Als ich mit der Reihe angefangen habe, fand ich die Geschichte ganz nett, doch so richtig in ihren Bann gezogen hatte sie mich noch nicht. Doch mit jedem weiteren Buch fieberte ich mehr mit und letztlich war mir gar nicht bewusst, wie sehr mir Lockwood, Lucy und George ans Herz gewachsen sind. Bis zu dem Moment, als ich das Buch zuklappte und die Geschichte ein endgültiges Ende fand.

Das Finale war eigentlich genau das, was man von einem guten Finale erwartet. Endlich wurde geklärt, wie die Geisterepidemie in London ausbrach, woher die Geister kommen und wieso sie so wütend sind. Die Hinweise haben sich in den letzten Bänden stets verdichtet und wurden nun zusammengeführt.

Mit der Aufklärung der Rätsel rund um die Geisterepidemie bin ich sehr zufrieden, die Schlüsse erscheinen mir logisch und es bleiben nur wenige Fragen offen. Beispielsweise haben wir in diesem Band viele Einblicke in Lockwoods Innenwelt bekommen und mehr über seine Familie und seine Vergangenheit gelernt. Trotzdem blieb die Spannung stets aufrecht und das Buch hatte vielerlei aufregende Szenen und Kämpfe.

Zudem gab es einige Schauplatzwechsel und wir haben insgesamt einfach einen noch besseren Überblick über die gesamte Stadt und darüber hinaus erhalten.

Ein wenig enttäuscht bin ich über den Ausgang einer gewissen Beziehung. Ich hätte mir einfach mehr gewünscht, auch wenn die Situation so eigentlich den Büchern angepasst war. Vermutlich hätte mehr nicht so gut zu dem gesamten Charakter der Bücher gepasst, aber irgendwie hat mir da noch das letzte I-Tüpfelchen gefehlt.

So haben wir einen runden Abschluss, der noch ein klein wenig Hoffnung auf eine Fortsetzung lässt…

Bewertung 4 von 5
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(Die Verlinkungen habe ich aus Gründen des Urheberrechtes hinzugefügt.)

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