DIY

DIY: Zauberstäbe in drei Varianten

August 20, 2017

Hallo liebe Zauberfreunde,
heute möchte ich euch drei Varianten vorstellen, wie ihr ganz leicht einen schönen Zauberstab basteln könnt.
Sie steigern sich nach Schwierigkeit, sind aber allesamt sehr günstig in der Herstellung.

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1) Die natürliche Variante

Der erste Schritt ist hier denkbar einfach: Geht ein wenig an der frischen Luft spazieren und haltet nach schönen Stöcken Ausschau. Am Besten sind die geeignet, die keine Gabelungen oder große Erhebungen haben, die euch in der Handhabung stören würden.
Kleine Unebenheiten und Schieflagen können jedoch sehr schön sein und dem Ganzen einen besonderen Charme verleihen. Achtet auch auf die Größe des Stocks, denn:
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Je nach Art des Holzes solltet ihr den Ast nun noch etwas abschleifen, damit ihr euch nicht verletzt.
Ansonsten folgt nun auch schon der letzte und spaßigste Schritt, das Verzieren. Am liebsten male ich sie in einem Grundton an (zum Beispiel braun) und Unebenheiten bemale ich in einer zweiten Farbe. Dafür könntet ihr einen schimmernden Ton, oder eine helle Variante der Grundfarbe nehmen. Eurer Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt.

2) Accio Heißkleber!

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber früher haben Lee und ich immer Zauberer gespielt. Als Zauberstäbe haben wir dafür immer Essstäbchen genutzt, da sie einfach super in der Hand liegen. Manchmal haben wir sie dann auch noch ein wenig verziert und genau darauf basiert die zweite Variante.
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Ihr benötigt lediglich ein Stäbchen oder einen Stock aus Variante 1 und eine Heißklebepistole. Nun könnt ihr mit Hilfe des Klebers Muster auf eure Stäbe „malen“ und so dem Ganzen einen besonderen Charakter verleihen. Seien es Punkte, Kreise, Schlingen, Tropfen oder Schlieren. Der Kleber trocknet sehr schnell, aber passt bitte auf, dass ihr euch nicht verbrennt >.<

Das Besondere an dieser Variante ist außerdem, dass ihr verschiedene Materialien verarbeiten könnt. Ich habe beispielsweise ein Stück Schnur als Griff um den Stab gewickelt, ihr könntet aber auch kleine Perlen, Federn, Rindenstücke oder Sonstiges verwenden. Durch den Heißkleber halten wirklich viele unterschiedliche Materialien auf eurem Stab. Anschließend könnt ihr die Stäbe wieder nach Belieben bemalen.

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3) Jetzt wird es technisch

Diesen Zauberstab hat mir mein Freund letztes Jahr zu Weihnachten gebastelt und ich bin immer noch ganz begeistert davon!
Erneut bildet ein schöner Stock/Stab die Basis. Des Weiteren braucht ihr nun einen Brandmalkolben. Damit könnt ihr Muster in euren Stab eingravieren und so wirkt der Stab nochmal realistischer. Fragt mal bei euren Eltern nach, ob sie so ein Gerät haben oder im Freundeskreis. Inzwischen bekommt man diese „Brennpeter“ aber schon relativ günstig im Internet. Seid aber hierbei sehr vorsichtig, die Spitze wird wirklich sehr heiß!

Habt ihr nun euer Muster eingebrannt, könnt ihr dieses mit einer dunklen Farbe nachmalen, um den Effekt zu verstärken. Auch wenn durch das Gravieren das Holz bereits dunkel wird, kann es passieren, dass beim Bemalen des restlichen Stocks Farbe in die Vertiefungen gelangt und der Effekt nicht mehr ganz so wirkungsvoll ist. Daher sollte das Nachfahren der Muster auch euer letzter Schritt sein 🙂 Sehr einfach geht das übrigens mit einem feinen Edding.

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Natürlich könnt ihr auch die Schritte aus allen drei Varianten kombinieren und beispielsweise einen Ast aus dem Wald mit dem Brennkolben gravieren und mit Heißkleber zusätzlich verzieren. Lasst einfach eure Ideen fließen und probiert ein wenig herum! 🙂

Habt ihr schon einmal Zauberstäbe gebastelt? Welche Variante habt ihr genutzt?  

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